Kraichgau-Stromberg

1000 Hügel. Und keiner wie der andere.

Flach können wir nicht. Reben ziehen sich die Hänge hinauf, Wege verschwinden hinter Kuppen, Streuobstwiesen wechseln mit Wäldern – und immer wieder öffnet sich der Blick weit über das Land der 1000 Hügel.

Kraichgau, Stromberg und Zabergäu formen eine Landschaft, die ständig in Bewegung scheint – und wie gemacht dafür ist, entdeckt zu werden. Mittendrin: der Naturpark Stromberg-Heuchelberg.

Wege mit Aussicht und Geschichte

Zwischen Reben, Wäldern und Streuobstwiesen lässt sich das Hügelland auch hervorragend zu Fuß erobern.

Ein besonderer Weg ist der rund 42 Kilometer lange Eppinger-Linien-Weg. Der „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ folgt einer historischen Verteidigungslinie aus dem 17. Jahrhundert und verbindet Natur mit Geschichte.

Von der Fachwerkstadt Eppingen führt er über Hügel und durch Wälder bis zum UNESCO-Welterbe Kloster Maulbronn und weiter nach Mühlacker. Historische Wallanlagen, rekonstruierte Chartaquen und Kunst am Weg machen die Vergangenheit unterwegs sichtbar.

Wo Höhenmeter zum Erlebnis werden

Flach können andere. Im Land der 1000 Hügel geht es rauf, runter und am liebsten gleich wieder rauf.

Gravelbiker*innen rollen über Schotter und Waldwege, durch Weinberge und über aussichtsreiche Höhenzüge. Viel Natur, wenig Verkehr und immer wieder neue Wege hinter der nächsten Kurve machen die Region zu einem echten Gravelrevier.

Auf dem Rennrad zeigt jeder Hügel seinen eigenen Charakter: Im Kraichgau wellt sich die Landschaft, im Stromberg werden die Anstiege länger und knackiger. Elf kuratierte Rennradtouren führen mitten hindurch.

Und weil Höhenmeter hier dazugehören, haben 17 ausgewählte Anstiege sogar eigene Hügel-Passschilder. Wer sie alle in einer Tour sammeln möchte, nimmt die Hügel-Pass-Challenge in Angriff: rund 200 Kilometer und etwa 3.000 Höhenmeter.

Zwei Weinwelten. Eine Genussregion.

Wo so viele Reben wachsen, gehört der Genuss ganz selbstverständlich dazu. Das Besondere: Im Land der 1000 Hügel treffen Baden und Württemberg aufeinander – mit unterschiedlichen Rebsorten, Böden und Weintraditionen.

Am ursprünglichsten erlebt man das in den Besenwirtschaften. Hängt der Besen draußen, wird ausgeschenkt: eigener Wein, regionale Küche und unkomplizierte Geselligkeit.

Dazu kommen Weinfeste, Weinwanderungen und Erlebnisse direkt bei den Winzer*innen. Denn hier endet eine gute Tour nicht unbedingt am Ziel – sondern manchmal bei einem Glas Wein.

Weltkultur zwischen den Hügeln

Zwischen den Hügeln steckt überraschend viel Geschichte. Allen voran das UNESCO-Welterbe Kloster Maulbronn, eine der am vollständigsten erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen Europas.

Dazu kommen die barocke Pracht von Schloss Bruchsal, Fachwerkstädte wie Bretten und Eppingen sowie Weinorte, Burgen und historische Plätze. Kultur liegt hier selten weit ab vom Weg – meistens wartet sie einfach hinter dem nächsten Hügel.

Höchster Berg:Baiselsberg, 477 m ü.NN.
Größe in Km²:ca. 1.111 km²
Wanderwege:rund 190 Rundwanderwege; Gesamtlänge: ca. 1.000 km
Radwege:Gesamtlänge: ca. 2.000 km
Gravelbike Touren:20
Langlaufloipen:
Skipisten:
Liftanlagen: